Niederländisches Parlament von Erpressungs-Software getroffen

    28. März 2017, 15:09
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    Krimineller Computerangriff bestätigt

    Das niederländische Parlament ist Ziel eines kriminellen Computerangriffs mit sogenannter Erpressungs-Software (Ransomware) geworden. Dies teilte ein Sprecher des Parlaments am Dienstag mit, nachdem ein Abgeordneter per Kurznachrichtendienst Twitter über den Vorfall berichtet hatte. Näheres wurde nicht mitgeteilt.

    Schadsoftware in angeblicher Rechnung

    Der Sprecher sagte nur, das Parlament habe "geeignete Maßnahmen" zur Abwehr des Cyber-Angriffs getroffen. Kriminelle nutzen üblicherweise Erpressungs-Software, um einen Computer zu blockieren und dann Geld für die Wiederinbetriebnahme zu verlangen.

    In einer internen Mail des Parlaments werden die Mitarbeiter nach Angaben des niederländischen Radios NOS davor gewarnt, eine als Dokument getarnte Datei zu öffnen, bei der es sich angeblich um eine Rechnung handle. Grundsätzlich solle niemand irgendwelche Dateien öffnen, die ihm von unbekannten Absendern zugeschickt werden. Der Abgeordnete Kees Verhoeven, der den Vorfall ans Tageslicht gebracht hatte, sagte, es gebe im Parlament offensichtlich nicht genug Bewusstsein für Computersicherheit. (APA/dpa, 28.3.2017)

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