Tschechien versteigert Frequenzen für 5G-Netze

    28. März 2017, 14:23
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    Startpreis für alle fünf Frequenzblöcke auf 5,4 Mio. Euro festgelegt

    Das superschnelle mobile Internet der fünften Generation soll demnächst auch nach Tschechien kommen. Die Regulierungsbehörde CTU in Prag hat dafür nun Frequenzen im 3,6- bis 3,8-Gigahertz-Frequenzband ausgeschrieben, wie die Zeitung "Pravo" am Dienstag in ihrer Onlineausgabe berichtete.

    Wettbewerb fördern

    An der Auktion können sich neben den etablierten Anbietern T-Mobile, O2 und Vodafone auch neue Marktteilnehmer beteiligen. "Eines der Ziele ist, den Wettbewerb bei der elektronischen Kommunikation zu fördern", sagte der CTU-Vorstandsvorsitzende Jaromir Novak.

    Der Startpreis für alle fünf Frequenzblöcke zusammen wurde auf 145 Mio. Kronen (5,4 Mio. Euro) festgelegt. Die Angebotsfrist endet am 9. Mai. Innerhalb von fünf Jahren sollen mindestens 40 Prozent aller Gemeinden abgedeckt sein. Die 5G-Technik befindet sich noch in der Entwicklung und dürfte nach den Plänen der EU-Kommission bis 2020 marktreif sein. Sie soll nicht nur deutlich schneller sein als das bisher schnellste LTE-Netz, sondern auch bestehende Funklöcher schließen. (APA/dpa, 28.3.2017)

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