Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr schaffte Wende

28. März 2017, 11:27
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Wachsendes Digitalgeschäft kompensierte Umsatzverluste durch Verkäufe in Österreich und Spanien

Berlin – Der deutsche Zeitschriftenverlag Gruner + Jahr hat trotz weiterer Umbaukosten die Wende geschafft. Dank wachsender Digitalerlöse gelang im vergangenen Jahr nach einer mehrjährigen Durststrecke wieder ein Plus beim operativen Gewinn (Ebitda) von 4,6 Prozent auf 137 Mio. Euro. Das teilte Bertelsmann als Eigentümer am Dienstag in Berlin mit.

Beim Umsatz verbuchte das Hamburger Verlagshaus ("Stern", "Brigitte", "Geo") nach deutlichen Einbrüchen in den Vorjahren nur noch einen Rückgang von knapp 2 Prozent auf 1,51 Mrd. Euro.

Das wachsende Digitalgeschäft besonders in den Kernmärkten Deutschland und Frankreich machte Umsatzverluste durch Verkäufe der Verlagstöchter in Österreich ("News"-Gruppe) und Spanien wett. Bertelsmann hält seit 2014 alle Anteile an dem Hamburger Verlag G+J. Seitdem treibt der Verlag den digitalen Umbau, aber auch den Ausbau seines Magazin-Angebotes mit neuen Titeln wie "Barbara" und "Stern Crime" voran. (APA, 28.3.2017)

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