Berliner Polizisten sollen Heroinhändlern geholfen haben

27. März 2017, 17:01
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Ermittlungen gegen drei Beamte wegen Bestechlichkeit

Berlin – In Berlin stehen drei Polizisten im Verdacht, für einen Drogenhändlerring gearbeitet zu haben. Die Beamten sollen polizeiinterne Informationen an eine Gruppe von Heroinhändlern verkauft haben, wie die Berliner Polizei am Montag mitteilte. So sollen sie die fünf Rauschgifthändler im Alter zwischen 36 und 45 Jahren rechtzeitig vor geplanten Einsätzen gewarnt haben.

Den Ermittlungen zufolge erhielten die Polizisten, zwei von ihnen 42 und der dritte 28 Jahre alt, im Gegenzug 800 Euro pro Woche. Im Zuge ihrer gemeinsamen Ermittlungen durchsuchten Mitarbeiter des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft Berlin Wohn- und Büroräume der Verdächtigen. Es seien zahlreiche Beweismittel beschlagnahmt worden. (APA, 27.3.2017)

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