Brand bei Zulieferer: Audi muss Produktion von A4 und A5 einstellen

27. März 2017, 13:02
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Vier Tage lang stehen die Fließbänder im Werk in Ingolstadt wegen fehlender Teile still. Mitarbeiter müssen keine finanziellen Einbußen befürchten

Ingolstadt – Die Fertigung der Audi-Modelle A4 und A5 im Werk in Ingolstadt steht bis einschließlich Donnerstag still. Grund dafür ist ein Brand bei einem Zulieferer aus Nordrhein-Westfalen in der vergangenen Woche, der nun nicht mehr rechtzeitig liefern kann. Dadurch können täglich 1.400 Autos nicht gebaut werden, wie eine Audi-Sprecherin am Montag sagte. Zuerst hatte der "Donaukurier" darüber berichtet.

Betriebsvereinbarung

Die betroffenen Mitarbeiter haben bis einschließlich Donnerstag frei. Der Ausfall werde durch eine Betriebsvereinbarung abgefangen, finanzielle Einbußen müssten die Mitarbeiter nicht befürchten, sagte die Sprecherin. Der Zulieferer HP Pelzer aus Witten werde seine Produktion nun an einen anderen Standort verlegen.

HP Pelzer produziert für Audi sogenannte Stirnwanddämmungen, die die Geräusche und Temperaturen des Motors von der Fahrgastzelle fernhalten sollen. Ab Freitag sei dann wieder mit einer ausreichenden Zulieferung dieses Bauteils für die beiden Audi-Modelle zu rechnen. Der Produktionsstandort Neckarsulm ist von den Lieferengpässen nicht betroffen. (APA, 27.3.2017)

  • Bis Donnerstag muss die Produktion in Ingolstadt ausgesetzt werden.
    foto: reuters/yves herman

    Bis Donnerstag muss die Produktion in Ingolstadt ausgesetzt werden.

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