Amazon plant Möbelhäuser mit virtueller Kaufhilfe

    27. März 2017, 10:02
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    Laut einem Bericht könnte das Unternehmen auch Shops für Elektrogeräte eröffnen

    Amazon erprobt den Sprung vom Online- zum stationären Handel. In den USA gibt es bereits einen Supermarkt, der ohne Kassen funktioniert, sowie Buchhandlungen. Doch die Pläne sind offenbar weitreichender. Nach Informationen der "New York Times" denkt Amazon auch über Möbelhäuser und Shops für Elektrogeräte nach.

    Möbel virtuell zu Hause platzieren

    In den Möbelhäusern könnten Käufer mittels Augmented Reality oder Virtual Reality sehen, wie sich die Möbel bei ihnen zu Hause machen würden. Ähnliches bietet bereits Ikea mit seiner Smartphone-App. Kunden können den Katalog des Einrichtungshauses an der Stelle in Haus oder Wohnung platzieren, an der ein bestimmtes Möbelstück stehen soll und sehen dieses dann am Display anstelle des Katalogs.

    Der Grund, wieso Amazon nun stärker im stationären Handel mitmischen will: Konsumenten sind beim Kauf von Produkten wie Möbel oder Haushaltsgeräte ausschließlich über das Internet noch zögerlich, wie eine mit den Plänen vertraute Person zur "New York Times" sagte.

    Geschäfte wie Apple Stores

    Daneben überlegt das Unternehmen laut Bericht auch Shops aufzumachen, in denen ausschließlich Elektronikgeräte verkauft werden sollen – ähnlich wie die Apple Stores. Fix sind die Pläne allerdings noch nicht, heißt es. (red, 27.3.2017)

    • Amazon überlegt offenbar noch mehr physische Geschäfte zu eröffnen.
      foto: reuters/charles platiau

      Amazon überlegt offenbar noch mehr physische Geschäfte zu eröffnen.

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