Pentagon: Drahtzieher des Anschlags auf Marriott Islamabad getötet

26. März 2017, 17:39
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Al-Kaida-Terrorist kam bei einem Drohnenangriff in Afghanistan ums Leben. Bei dem Anschlag im Jahr 2008 starben mehr als 50 Menschen

Washington – Die USA haben laut Pentagon-Angaben den Drahtzieher des blutigen Anschlags auf ein Hotel in Islamabad im Jahr 2008 getötet. Demnach kam der Pakistani Kari Yasin, ein Mitglied der Terrororganisation Al-Kaida mit Verbindungen zu den pakistanischen Taliban, bei einem Drohnenangriff am 19. März in der ostafghanischen Provinz Paktika ums Leben.

Bei dem Anschlag auf das Marriott-Hotel mit einer in einem Lastwagen versteckten Bombe waren 2008 mehr als 50 Menschen getötet worden, darunter zwei US-Militärangehörige. Dem Pentagon zufolge werden Yasin außerdem eine Reihe weiterer Terrorkomplotte angelastet. Dazu zähle der Angriff auf einen Bus mit dem sri-lankischen Cricket-Team 2009 in Lahore in Pakistan mit acht Toten.

"Der Tod von Kari Yasin zeigt, dass Terroristen, die den Islam verleumden und gezielt unschuldige Menschen ins Visier nehmen, der Gerechtigkeit nicht entkommen können", zitierte das Pentagon Verteidigungsminister Jim Mattis. (APA, 26.3.2017)

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