Ungarn zeigt Österreichs U19 Grenzen auf

24. März 2017, 15:10
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Elf von Manfred Zsak unterliegt Nachbarn 1:3, die Chancen auf die EM-Qualifikation sinken

Uherske Hradiste – Für Österreichs U19-Nationalteam wird der Weg zur EM-Teilnahme nicht leichter. Die ÖFB-Auswahl unterlag am Freitag in der Eliterunde in Uherske Hradiste (Tschechien) Ungarn mit 1:3 und hat damit nur noch geringe Chancen auf das Ticket für die Endrunde vom 2. bis 15. Juli in Georgien.

Im abschließenden Match am Montag gegen Tschechien muss gewonnen werden, außerdem sind die Mannen von Manfred Zsak auf Schützenhilfe angewiesen. Dabei begann die Partie aussichtsreich, Paul Sahanek stellte in der 22. Minute auf 1:0 für die Österreicher.

Dann aber wurden die Ungarn stärker und gingen dank Balint Tömösvari (36.) und Akos Biro (44.) noch vor der Pause in Führung. Bald nach dem Seitenwechsel sah Andras Szalai Gelb-Rot (49.). Die Österreicher konnten mit der numerischen Überlegenheit allerdings nichts anfangen. Dominik Reiter, Albin Ramadani, Marko Raguz und Kapitän Sandi Lovric vergaben Chancen auf den Ausgleich.

In der turbulenten Endphase, in der Österreich alles nach vorne warf, setzte erneut Ungarn mit einem Konter-Tor durch Szabo in der Nachspielzeit den Schlusspunkt.

Nach dem 3:0 am ersten Spieltag gegen Schottland hält die ÖFB-Elf ebenso wie Ungarn bei drei Punkten. Tschechien, das ebenfalls drei Zähler auf dem Konto hat, trifft am Nachmittag im Parallelspiel auf die Schotten. Die sieben Gruppensieger der Eliterunde bestreiten zusammen mit EM-Gastgeber Georgien die Endrunde, die von 2. bis 15. Juli ausgetragen wird. (red, APA, 24.3.2017)

U19-EM-Qualifikation, Freitag

Österreich – Ungarn 1:3 (1:2)
Uherske Hradiste (CZE)
Tore: Sahanek (22.); Tömösvári (36.), Bíró (44.), Szabo (93.)

Gelb-Rot: Szalai (49./HUN)

Österreich spielte mit: Ehmann; Thurnwald, Augustin, Wöber, Friedl; Sahanek, Hautzinger (57. Ramadani); Filip (46. Reiter), Lovric, Arase; Raguz

Stimmen:

Manfred Zsak (Teamchef): "Ungarn hat uns heute unsere Grenzen aufgezeigt, man muss neidlos ihre Qualitäten anerkennen. Die ersten beiden Gegentreffer haben wir quasi serviert. In der zweiten Halbzeit haben wir auf ein Tor gespielt. Die Ungarn sind mit neun Mann hinten gestanden und haben die Räume eng gemacht. Das war sehr schwer für uns. Wir haben probiert und probiert, aber hat nicht geklappt."

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