Österreicher zählen im EU-Vergleich zu den Spitzensportlern

Infografik25. März 2017, 10:00
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Fast jede zweite Österreicherin und jeder zweite Österreicher erfüllt das empfohlene Mindestmaß der Weltgesundheitsorganisation für sportliche Aktivität. Im EU-Vergleich ist das eine positive Ausnahme

Jeder zweite Österreicher behauptet, dass er mehr als zweieinhalb Stunden Sport pro Woche betreibt. Damit zählt die heimische Bevölkerung im EU-Vergleich zu den Spitzensportlern.

grafik: magdalena rawicka

Wer das Sportpensum von zweieinhalb Stunden pro Woche erfüllt, hat laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) ein geringeres Risiko für chronische Erkrankungen und Depressionen.

Jeder zweite Unionsbürger macht nie Sport

Österreich schneidet auch deshalb so gut ab, weil die Bürger anderer EU-Länder vergleichsweise wenig Sport betreiben. Jeder zweite Unionsbürger macht nämlich überhaupt keinen Sport. In Österreich hingegen ist es nur jeder Vierte. Vor allem in den südlichen und östlichen Mitgliedsstaaten halten die Bürger weniger von sportlicher Betätigung.

Seinen Platz als viertsportlichstes Land würde Österreich nur dann verlieren, wenn auch die Nicht-EU-Mitglieder Island und Norwegen miteinbezogen würden. 61 Prozent der Isländer und 57 Prozent der Norweger erfüllen jede Woche das empfohlene Mindestmaß für sportliche Aktivitäten. Dann wäre Österreich immerhin noch auf Platz sechs. (gart, 25.3.2017)

Hinweise zu den Daten:

  • Quelle für die Teilauswertung von Eurostat sind die jeweiligen nationalen Gesundheitsumfragen.
  • Sportliche Aktivitäten in der Arbeitszeit werden nicht berücksichtigt. Falls jemand mit dem Fahrrad zur Arbeit pendeln sollte, ist das schon enthalten.
  • Die Daten für Österreich kommen von der Statistik Austria. Bei der Gesundheitsbefragung wurden rund 15.771 Personen befragt. Die gesammelten Daten verlassen sich auf die Aussagen der Teilnehmer.
  • Für Belgien und die Niederlande liegen keine Informationen vor.
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