Hochdotierte EU-Förderpreise für Experimentalphysiker, Mediziner und Latinist

24. März 2017, 17:11
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Christian Roos, Martin Wildschwendter und Martin Korenjak erhalten Advanced Grants des Europäischen Forschungsrats

Innsbruck/Hall – Neben Meinrad Busslinger und Elly Tanaka vom Wiener Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie (IMP) haben auch drei in Tirol tätige Wissenschafter hoch dotierte EU-Förderpreise erhalten: Dem Innsbrucker Experimentalphysiker Christian Roos, dem Mediziner Martin Wildschwendter sowie dem Latinisten Martin Korenjak wurde jeweils ein mit bis zu 2,5 Millionen Euro dotierter Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC) zugesprochen.

Martin Wildschwendter leitet am University College London das Department of Women's Cancer und arbeitet seit vergangenem Herbst am Aufbau der UMIT-Research Unit P4Medicine an der UMIT-Privat-Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik in Hall in Tirol. Der Krebsspezialist, Tumorchirurg und Gynäkologe ist laut UMIT der erste Arzt aus Österreich, dem die Ehre eines Advanced Grant zuteil wird.

Christian Roos ist am Institut für Quantenoptik und Quanteninformation (IQOQI) der Österreichischen Akademie der Wissenschaften beschäftigt. Die Gelder stehen ihm und seinem Team für den Bau eines neuartigen Quantensimulators zur Verfügung.

Martin Korenjak erhielt den Advanced Grant für das Projekt "Nova Scientia. Early Modern Scientific Literature and Latin". Dabei ist geplant, wissenschaftliche Texte in lateinischer Sprache aus der frühen Neuzeit systematisch zu erfassen und zu untersuchen. Die Texte werden dabei auch für die interessierte Öffentlichkeit digital zugänglich gemacht. (APA, 24. 3. 2017)

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