Deutsche CDU wälzt schon Pläne für gänzlich neues Pkw-Mautsystem

24. März 2017, 11:24
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Alte version soll am Freitag durch Bundestag – "Handelsblatt": Statt Kfz-Steuer soll entfernungsabhängige Nutzungsgebühr kommen

Berlin – Die CDU in Deutschland diskutiert einem Zeitungsbericht zufolge ein grundlegend anderes Pkw-Mautsystem als jenes, das am Freitag im Deutschen Bundestag beschlossen wurde.

Zur Vorbereitung des Wahlprogramms für die Bundestagswahl habe der Bundesfachausschuss Wirtschaft und Finanzen in seiner Arbeitsgruppe Verkehrsfinanzierung ein entsprechendes Konzept erarbeitet, heißt es in einem Bericht des "Handelsblatt" am Freitag.

Es gehe um die Möglichkeit eines konsequenten Umsteuerns. "Leitgedanke ist dabei, die Kfz-Steuer abzuschaffen und gleichzeitig eine generelle, entfernungsabhängige Nutzungsgebühr für das Straßennetz einzuführen, die nach Ort, Zeit und Fahrzeug differenziert werden kann", heißt es in dem Papier, das der Zeitung vorliegt.

In Berlin hatten sich Union und SPD nach der Wahl 2013 auf die Maut geeinigt, über die nun der Bundestag abstimmen soll. Unter dem Strich soll kein deutscher Autofahrer damit stärker belastet werden. Allerdings regt sich vor allem in grenznahen Regionen Kritik. (APA, 24.3.2017)

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