Auswertung: Zahl der Akkubrände steigt

24. März 2017, 08:03
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Laut Experten sind Ladefehler, hohe Temperaturen und schlampige Herstellung Ursache

Die Zahl elektronischer Geräte mit wiederaufladbaren Batterien wächst – entsprechend häufen sich weltweit Unglücke im Zusammenhang mit überhitzten Akkus. "Diese Zahl nimmt in den letzten Jahren exponentiell zu", sagte Hans-Hermann Drews vom Institut für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) in Karlsruhe.

Auswertung

Das Institut bezog sich dabei auf Brandschäden, die vom IFS in den vergangenen Jahren für Deutschland ausgewertet wurden. Absolute Zahlen dazu gebe es nicht. Allein im Jahr 2015 seien weltweit rund fünf Milliarden Akkus für Handys, Pedelecs, Notebooks, Werkzeuge, Drohnen oder auch Hoverboards, eine Art elektrisches Skateboard, verkauft worden.

Ursachen für Unglücksfälle wegen überhitzter Akkus seien Fehler beim Laden, zu hohe oder tiefe Temperaturen oder auch schlampige Herstellung, hieß es vom TÜV Rheinland. Ein grundsätzliches Problem mit der Technologie gibt es nach Expertenmeinung nicht – ebenso wenig wie realistische Alternativen zu dieser Art Batterien. (APA, 24.3.2017)

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IFS

  • Smartphones wie das Samsung Galaxy Note 7 fangen immer öfter Feuer – das Gerät musste sogar zurückgerufen werden
    foto: reuters/su

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