Gelbfieberepidemie tötet tausende Affen

24. März 2017, 06:00
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Madison – Das Gelbfiebervirus betrifft nicht nur Menschen, es können auch andere Primaten dem von ihm ausgelösten hämorrhagischen Fieber zum Opfer fallen. In verheerendem Ausmaß ist dies zuletzt im Südosten Brasiliens geschehen: Biologen, die seit Jahrzehnten die Populationen Brauner Brüllaffen (Alouatta guariba) einer Region im Bundesstaat Minas Gerais erforschen, berichten, wie dort in den vergangenen Monaten das große Schweigen eingekehrt ist. Tausende Affen seien seit Ende 2016 der von Mücken übertragenen Epidemie zum Opfer gefallen, sagt Karen Strier von der University of Wisconsin-Madison. "Es gab nur noch Stille und ein Gefühl der Leere." (red, 24. 3. 2017)

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