ORF-Chef verlangt Kultur, Religion, Wissenschaft, Magazine auch in ORF 1

23. März 2017, 15:57
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Junger ORF-Kanal müsse künftig breiter aufgestellt werden

Wien – Mit den neuen Channel Managern muss sich ORF 1 grundlegend verändern, erklärte ORF-Chef Alexander Wrabetz Donnerstag den TV-Redakteuren: Bisher würden vier TV-Hauptabteilungen des ORF alleine ORF 2 beliefern – jene für Wissenschaft, Religion, Kultur und Magazine.

ORF 1 müsse sich neu aufstellen und breiter positionieren, erklärte der ORF-General bei der Redakteursversammlung. Mit der neuen Channelstruktur – mehr über Wrabetz' Vorstellungen dazu unter diesem Link – müssten alle "Contentbereiche" künftig beide ORF-Hauptkanäle bespielen, berichten Teilnehmer.

Aus Hauptabteilungen etwa für Kultur in Fernsehen und Radio sollen in der künftigen ORF-Struktur "Contentbereiche" werden, die alle ORF-Medien beliefern, zugeordnet einem Contentdirektor oder einer Contentdirektorin.

Im ORF erklärte ORF-General Alexander Wrabetz seinen Publikumsräten, ORF 1 bestehe zu 67,5 Prozent aus Kaufware. Den Großteil des Programms machen US-Filme und -Serien aus, zudem Livesport. (red, 23.3.2016)

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