Strafe in USA verhagelt chinesischem Telekom-Ausrüster ZTE die Bilanz

    23. März 2017, 15:02
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    Quartalsumsatz um ein Viertel auf 4 Mrd. Euro gesteigert – Nach 900 Mio. Dollar US-Strafe wegen Verletzung der Iran-Sanktionen

    Eine Strafzahlung in den USA hat dem chinesischen Telekom-Ausrüster und Handy-Hersteller ZTE einen Verlust eingebrockt. Der Fehlbetrag sei im vierten Quartal bei umgerechnet rund 703 Mio. Euro gelegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Damit rutschte ZTE auch im Gesamtjahr in die roten Zahlen und verbuchte für 2016 ein Minus von 318 Mio. Euro.

    Verletzung von Sanktionen gegen den Iran

    Im Streit mit den USA wegen Verletzung von Sanktionen gegen den Iran war ZTE mit knapp 900 Mio. Dollar (833 Mio. Euro) zur Kasse gebeten worden. Der Quartalsumsatz stieg dagegen um knapp ein Viertel auf rund 4 Mrd. Euro.

    Das US-Handelsministerium hatte die Ermittlungen nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters aufgenommen, demzufolge ZTE Hard- und Software im Wert von mehreren Millionen Dollar in den Iran geliefert hatte. Die USA sahen darin eine Verletzung der Sanktionen gegen die Islamische Republik und verhängten Strafmaßnahmen. (APA, 23.3. 2017)

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      foto: apa
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