"For Honor": Ubisoft reagiert auf Kritik an Mikrotransaktionen

23. März 2017, 13:46
25 Postings

Sei nie gedacht gewesen, dass Spieler alles freischalten

Will man wirklich alle Inhalte im Schwertkampfspiel "For Honor" freischalten, muss man entweder wichtig viel Zeit investieren oder tief in die Brieftasche greifen. Game-Director Damin Kieken hat im Zuge eines Live-Streams des Herstellers Ubisoft nun auf die Kritik an diesem Modell reagiert. Dem Entwickler zufolge sei das Game nie darauf ausgelegt gewesen, dass Spieler alles freischalten.

ubisoft
Damin Kieken spricht ab Minute 24:01 über Mikrotransaktionen in "For Honor".

Anders gedacht

"Das war nie unsere Intention. Einerseits ergibt das wirklich keinen Sinn. Es ist wie in einem Rollenspiel, wie in 'World of Warcraft': man würde nie versuchen, alles für alle Charaktere freizuschalten. Das gleiche gilt für jedes MOBA", sagt Kieken. Anstelle dessen habe Ubisoft erwartet, dass Spieler sich auf ein bis drei Charaktere fokussieren, was sich auch in den Spielerstatistiken gezeigt hätte. "Das Design baut darauf auf. Die kosmetischen Ausrüstungsgegenstände sind für uns die End-Game-Inhalte: die Dinge, die man nach einigen Wochen freischaltet." (zw, 23.3.2017)

  • Artikelbild
    foto: for honor
Share if you care.