Cyber-Sicherheitsexperte warnte vor neuer Erpressung namens "Popcorn"

22. März 2017, 11:51
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Opfer müssen kein Lösegeld zahlen, wenn sie sich zu Komplizen machen

Internet-Kriminelle werden nach Erkenntnissen des Internet-Sicherheitsexperten Mikko Hypponen immer kreativer bei der Entwicklung sogenannter Erpressungs-Software ("ransomware"). Bei der jüngsten Trojaner-Version namens Popcorn müsse das Opfer kein Lösegeld mehr zahlen, wenn es sich stattdessen zum Komplizen macht.

"Wer keine 1.200 Euro Lösegeld zahlen kann, erhält seine Daten umsonst zurück – sofern er zwei bis drei andere Internet-Nutzer infiziert", sagte Hypponen am Mittwoch auf der IT-Messe CeBIT in Hannover. Ein neues Einfalltor für Internet-Gauner entstehe durch die flächendeckende Vernetzung elektronischer Haushaltsgeräte wie Toaster oder Kaffeemaschinen. Sie seien geeignet, ihre Nutzer auszuspionieren. Die Angreifer seien mitunter aber relativ einfach zu identifizieren, da sie mit ihren Beutezügen und den vom Erlös gekauften Luxusgütern im Internet angäben. (APA, 22.3. 2017)

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