Lenzing profitierte 2016 von gestiegenen Preisen

22. März 2017, 10:15
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Gewinn plus 79 Prozent auf 229,1 Millionen Euro – 4,2 Euro Dividende vorgeschlagen – 2017 weitere Ergebnisverbesserung in Aussicht

Wien/Lenzing – Der börsennotierte Faserhersteller Lenzing konnte 2016 Preissteigerungen für seine Produkte durchsetzen und zusätzlich die abgesetzte Menge leicht steigern. Die Folge waren deutlich verbesserte Ergebnisse. Der Jahresüberschuss legte um 78,8 Prozent von 128,1 Millionen auf 229,1 Millionen Euro zu. Für Aktionäre soll es 3 statt 2 Euro Dividende plus eine Sonderausschüttung von 1,2 Euro geben.

Der Anteil der Spezialfasern sei 2016 auf 42 Prozent gestiegen. Das, die sehr gute Nachfrage nach Lenzing-Produkten insgesamt und Sparbemühungen im Unternehmen hätten zu dem guten Ergebnis geführt, schreibt Stefan Doboczky, Vorstandsvorsitzender der Lenzing AG, in einer Aussendung am Mittwoch.

Ausblick positiv

"Wir sind für das Jahr 2017 positiv. Vorausgesetzt die Rahmenbedingungen ändern sich nicht signifikant, erwarten wir eine deutliche Ergebnisverbesserung", heißt es zum Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr.

Der Umsatz legte im Jahresabstand um acht Prozent von 1,98 auf 2,13 Mrd. Euro zu, teilte das Unternehmen mit. Vor Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) blieben 428,3 Millionen Euro übrig, um 47,6 Prozent mehr als 2015 (290,1 Millionen Euro). Operativ (EBIT) verdoppelte sich der Gewinn fast auf 296,3 (151,1) Millionen Euro. Nimmt die Hauptversammlung den Dividendenvorschlag an, dann werden 111,51 Millionen Euro ausgeschüttet. (APA, 22.3.2017)

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