Technisches Museum: Karin Skarek neue kaufmännische Geschäftsführerin

    21. März 2017, 10:52
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    Managerin tritt Amt an der Seite von Gabriele Zuna-Kratky am 1. Juni an

    Wien – Ab dem 1. Juni haben erstmals alle Bundesmuseen das gleichberechtigte Vier-Augen-Prinzip in der Geschäftsführung etabliert: Die Managerin Karin Skarek wurde von Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) zur künftigen kaufmännischen Leiterin des Technischen Museums an der Seite von Gabriele Zuna-Kratky bestellt. Die Österreicherin tritt ihr neues Amt mit 1. Juni an.

    Skarek setzte sich mit ihrer Bewerbung gegen 40 weitere Kandidaten durch, darunter drei aus dem Ausland. "In unserer globalisierten Welt kommen auf Museen stets neue Herausforderungen zu", so Skarek. Sie wolle helfen, sich diesen zu stellen: "Ich kenne und liebe das Technische Museum seit meiner Kindheit."

    Skarek hat in ihrer bisherigen Karriere in zahlreichen Unternehmen Erfahrungen gesammelt. Ihren Berufsweg begann sie nach dem BWL-Studium in Wien und Lancaster als Finanzmanagerin beim Konsumgüterkonzern Procter & Gamble in London, bevor sie unter anderem beim Kreditkartenunternehmen American Express und der Österreich-Tochter des Kreditkartendienstleisters First Data tätig war. Zuletzt war sie Mitglied der Geschäftsleitung des Leica-Konzerns und während einer Weiterbildungkarenz 2015/16 als Beraterin für die NGO "Menschen für Menschen" in Tansania tätig.

    Breite fachliche Kompetenz

    Kulturminister Drozda hob die langjährige betriebswirtschaftliche Erfahrungen der designierten Co-Chefin und ihre Befähigung zur schlagkräftigen weiblichen Doppelspitze für das Haus hervor: "Sie hat mit ihrer breiten fachlichen Kompetenz und ihren innovativen Ideen überzeugt."

    Auch die seit 2000 amtierende Allein-Direktorin Zuna-Kratky freute sich in einer Stellungnahme gegenüber der APA über die neue Kollegin: "Ab Juni werden wir uns zu zweit an der Spitze für das Technische Museum engagieren. Große Aufgaben im Team zu bewältigen macht Freude und wird sich positiv auf das Angebot für unsere Besucherinnen und Besucher auswirken." (APA, 21.3.2017)

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