Südkoreas Expräsidentin von Staatsanwaltschaft befragt

21. März 2017, 05:57
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Park kündigt Zusammenarbeit mit Ermittlungsbehörden an

Seoul – In der Korruptionsaffäre um Südkoreas entmachtete Staatschefin Park Geun-hye ist die Expräsidentin am Dienstag von der Staatsanwaltschaft befragt worden. "Ich werde mich den Ermittlungen aufrichtig unterziehen", sagte Park bei ihrer Ankunft bei der Anklagebehörde in der Hauptstadt Seoul.

Die Befragung durch die Staatsanwaltschaft ist im südkoreanischen Rechtssystem eine Voraussetzung für eine Anklage. Die Befragung kann viele Stunden dauern und bei Bedarf wiederholt werden.

Park war am 10. März wegen eines Korruptionsskandals endgültig ihres Amtes enthoben worden. Im Zentrum der Affäre steht Parks inzwischen inhaftierte Vertraute Choi Soon-sil. Sie soll ihre Beziehungen zu Park genutzt haben, um Millionenspenden für Stiftungen einzutreiben und sich dabei persönlich zu bereichern. Außerdem soll sich Choi in die Regierungsgeschäfte eingemischt haben. (APA, AFP, 21.3.2017)

  • Südkoreal entmachtete Präsidentin Park Geun-hye will sich "den Ermittlungen aufrichtig unterziehen".
    foto: ap photo/ahn young-joon

    Südkoreal entmachtete Präsidentin Park Geun-hye will sich "den Ermittlungen aufrichtig unterziehen".

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