Nissan X-Trail: Grenzen des Raumes

24. März 2017, 14:20
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Nissan hat im X-Trail ein ausgeklügeltes Kofferraumkonzept umgesetzt, das (fast) keine Wünsche offen lässt

Wien/Südtirol – Wenn die Tage im Winterabspann endlich länger werden und die weißen Berggipfel rufen, wird es meist gefährlich eng im Auto. Zumal dann, wenn die ganze Familie Ski fährt, diverse Paar Schuhe, Wechselkleidung und auch das eine oder andere Geschenk für die liebe Verwandtschaft mit soll. Selbst das größte Auto wird dann rasch zu klein.

foto: andreas stockinger
X-Trail im Nebel. Im Schneeeinsatz zeigen wir ihn nicht, denn da hatten wir alle Hände voll zu tun – am Steuer.

Drei große Rollkoffer, dazu noch drei Skischuhtaschen und diverser Kleinkram würden leicht hineinpassen in den Nissan X-Trail, der uns in die Südtiroler Bergwelt bringen sollte. Auch die drei Paar Ski samt Stöcken hätten Platz, wären wir nur zu zweit. Dann ließe sich die Rückbank umlegen, der Stauraum wäre mehr als ausreichend.

foto: andreas stockinger

Aber unsere Tochter sollte ja auch mit. Wir entschieden uns für sie und gegen die Ski. Letztere kann man schließlich an jeder Skistation ausborgen.

Im X-Trail sitzt man nicht nur bequem hoch und behält selbst in unwegsamem Gelände den Überblick; ein Panoramafenster in XX-Large gewährt spektakuläre Ausblicke in die Bergwelt, die Beifahrer sonst höchstens mit Körperverrenkung erhaschen könnten. Die vielen Ablagen im Wageninnern sind durchaus praktisch. Zwei im Kofferraum versenkte Sitze bieten Platz für zwei zusätzliche Passagiere; die sollten allerdings kleingewachsen sein.

foto: andreas stockinger

Nur mit dem nassen Neuschnee mochte sich unser Testauto nicht wirklich anfreunden. Erst auf trockenem Untergrund fasste der Frontantrieb wieder Tritt. Winterfreaks sollten besser auf die Option Allrad setzen. (Günther Strobl, 24.3.2017)

foto: andreas stockinger

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Nissan

Hinweis im Sinne der redaktionellen Leitlinien: Die Teilnahme an internationalen Fahrzeug- und Technikpräsentationen erfolgt großteils auf Basis von Einladungen seitens der Automobilimporteure oder Hersteller. Diese stellen auch die hier zur Besprechung kommenden Testfahrzeuge zur Verfügung.

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