Merkel fordert europäische Regeln zur Datennutzung

18. März 2017, 12:17
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Deutsche Kanzlerin für einheitliches Urheberrecht in Europa

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat sich für europaweit einheitliche Regeln zur Nutzung von Daten ausgesprochen. "Das heißt, wir müssen möglichst vergleichbare Rechtslagen in allen europäischen Ländern haben", sagte sie am Samstag in ihrer wöchentlichen Video-Botschaft. "Hier sind wir noch mitten in der Diskussion."

Einheitliches Urheberrecht

Beispielsweise im Auto-Sektor sei es wichtig zu klären, ob die Daten dem Autohersteller oder dem Softwarehersteller gehörten. Denn mit den Daten sei es möglich, wieder neue Produkte zu entwickeln. "Alles was Urheberrecht, was Eigentum an Daten anbelangt, da müssen wir noch die Rechtssetzung in Europa sehr schnell und sehr einheitlich durchführen."

Merkel eröffnet Computermesse CeBit

Am Sonntagabend eröffnet Merkel die Computermesse Cebit in Hannover. Sie werde dort fragen, was politisch zu tun sei, um Leitplanken für Start-Up-Firmen zu schaffen, damit diese sich wiederum zu globalen Unternehmen entwickeln könnten, sagte die Kanzlerin. (Reuters, 18.03.2017)

  • Die deutsche Bundeskanzlerin will eine EU-weite Vereinheitlichung bei der Nutzung von Daten.
    foto: reuters/bensch

    Die deutsche Bundeskanzlerin will eine EU-weite Vereinheitlichung bei der Nutzung von Daten.

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