Zehn gute Gründe, Lappland zu loben

Ansichtssache23. März 2017, 06:00
52 Postings

Weil sie nicht mit Norwegens atemberaubenden Fjorden aufwarten könnten, würden Finnlands Landschaften sträflich vernachlässigt. Ihr sanfteres Terrain ziehe erst nach und nach in seinen Bann, befindet der australische Verlag Lonely Planet. Dass in großen Teilen Lapplands kein Handy Empfang habe und kein Wlan der Natur dazwischenfunkt, freut wiederum die Entdecker von National Geographic. Beide führen Finnland auf ihren Listen lohnender Reiseziele für 2017 ganz oben. Eine Annäherung in zehn Punkten

Bild 1 von 11
foto: visit finland/tea karvinen

1. Wildnis

"Wir sind dem Himmel am nächsten," sagt Pekka Sulkava. Und wie er es sagt, weiß man, es ist nicht so gemeint. Der oberste Hüter des Nationalparks Pallas Yllästunturi spricht von den Fjells, den höchsten Erhebungen Lapplands. Gerade einmal 807 Meter misst die höchste im Nationalpark im obersten Nordwesten Finnlands.

Die wahren Superlative erfährt man nebenbei: 200 Schneetage, ebenso viele Nächte mit Polarlichtern, 190.000 Rentiere, 749 Fjells. Und unberührte Wildnis, soweit das Auge reicht. 68 Prozent der Landesfläche sind Wald. Der Nationalpark Pallas Yllästunturi ist der älteste (gegründet 1938) und mit 450.000 Besuchern im vergangenen Jahr der beliebteste. Anlässlich der 100-jährigen Unabhängigkeit Finnlands wird im Sommer der 40. Nationalpark – Hossa bei Kuusamo – eröffnet.

weiter ›
    Share if you care.