Steirische AMS kauft US-Laserspezialisten

17. März 2017, 10:00
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Der Chiphersteller will neue Lösungen für virtuelle Realität, etwa für Datenbrillen, aber auch in der Autoindustrie beim autonomen Fahren anbieten

Graz – Der in der Schweiz börsennotierte steirische Sensor- und Chiphersteller AMS AG kauft den US-Laserspezialisten Princeton Optronics. Damit will AMS sein Angebot bei 3D-Sensoren und Bildgebung verstärken. AMS könnte dadurch unter anderem für die virtuelle Realität, etwa für Datenbrillen, aber auch in der Autoindustrie beim autonomen Fahren neue Lösungen anbieten.

Princeton Optronics hat seinen Sitz in Mercerville, New Jersey. Mit 37 Mitarbeitern gab es zuletzt rund zehn Millionen Dollar (9,4 Mio. Euro) Umsatz, das Unternehmen sei "profitabel", heißt es in einer Aussendung. Der Kaufpreis betrage zunächst einmal 53,3 Mio. Dollar (49,7 Mio. Euro) in bar. Je nachdem wie sich die Umsätze 2017 und 2018 entwickeln, kann der Kaufpreis auf bis zu 75 Mio. Dollar steigen. Der Abschluss der Transaktion hänge noch an Genehmigungen und "dem Eintritt gewisser in den Vereinbarungen mit den Verkäufern definierter Bedingungen innerhalb der kommenden sechs Monate". Princeton Optronics ist auf Oberflächenlaser (Vertical Cavity Surface-Emitting Lasers, VCSEL) spezialisiert. (APA, 17.3.2017)

  • Datenbrillen interessieren auch Chiphersteller wie AMS.
    foto: apa/dpa/philipp von ditfurth

    Datenbrillen interessieren auch Chiphersteller wie AMS.

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