Merkel sieht viele Optionen, Schulz schließt große Koalition nicht aus

17. März 2017, 06:24
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Deutsche Kanzlerin: Unsere Bandbreite ist gewachsen – Schulz und Merkel schließen Koalition mit AfD aus

Berlin – Die Union wird nach Ansicht von Kanzlerin Angela Merkel nach der Bundestagswahl mehrere Koalitionsmöglichkeiten haben. Das sei anders als noch vor 20 Jahren, "und darüber bin ich froh", sagte die CDU-Vorsitzende der "Saarbrücker Zeitung" .

"Wir haben im Grundsatz die Möglichkeit, mit der FDP zusammenzuarbeiten, es gibt Länder, in denen wir mit den Grünen koalieren, und wir haben große Koalitionen." Die Union habe viele Koalitionsoptionen, mit Ausnahme der Linken und der AfD. "Unsere Bandbreite ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen", betonte Merkel. Zuerst wolle die CDU/CSU jedoch erneut stärkste Kraft werden.

Kein AfD-Bündnis

Der designierte SPD-Chef und Kanzlerkandidat Martin Schulz wies die Forderung der Jusos zurück, eine Fortsetzung der Großen Koalition nach der Bundestagswahl auszuschließen. "Wer mit uns koalieren will, ist herzlich eingeladen, nach der Wahl auf uns zuzukommen. Einzig ein Bündnis mit der AfD schließe ich aus", sagte Schulz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Freitag).

Die Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation, Juso-Chefin Johanna Uekermann, hatte von Schulz ein klares Nein zur Fortsetzung der Großen Koalition nach der Bundestagswahl verlangt. "Er sollte die Aufbruchstimmung für einen echten Politikwechsel nutzen – am liebsten natürlich in einer rot-rot-grünen Koalition", hatte Uekermann der Deutschen Presse-Agentur gesagt. (APA, 17.3.2017)

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