Zeckenbekämpfung mit der Mausefalle

17. März 2017, 07:00
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Annapolis – US-Forscher berichten im "Journal of Medical Entomology" von einer effektiven Methode, die Ausbreitung krankheitsübertragender Zecken einzudämmen. Und zwar nahmen sie dabei die Hirschzecke (Ixodes scapularis) ins Visier, eine in Nordamerika beheimatete enge Verwandte unserer Zecken, die als Überträgerin der Lyme-Borreliose bekannt ist.

Die Forscher lockten Nagetiere, die den Parasiten häufig als Wirt dienen, in "Fallen", die neben Futter auch ein insektizidgetränktes Stück Stoff enthielten. Beim Betreten und Verlassen der Fallen desinfizierten sich die Nager selbst. Auf Grundstücken mit solchen Fallen verringerte sich die Zeckenhäufigkeit um bis zu 97 Prozent. (jdo, 17. 3. 2017)

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