Windows 7 und 8: Keine Updates mehr für neue Rechner

17. März 2017, 08:52
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Wer Rechner mit aktueller CPU einsetzen will, muss künftig zu Windows 10 greifen

Wer seinen Rechner mit Windows 7 oder 8.x gekauft hat, kann diesen noch einige Jahre problemlos mit den gewohnten Betriebssystemversionen verwenden. Der erweiterte Support für Windows 7 endet erst im Jänner 2020, jener für Windows 8 gar erst drei Jahre später. Weniger rosig sieht es für jene aus, die eine ältere Windows-Version auf aktuellen Rechnern nutzen wollen.

Klarstellung

Sowohl unter Windows 7 als auch Windows 8.x wird die Update-Funktion künftig Fehlermeldungen liefern, wenn das System auf aktuellen CPUs läuft. Wer einen neuen PC nutzen will, muss damit zu Windows 10 greifen, betont der Softwarehersteller in einem Support-Dokument, wie heise.de aufgespürt hat. Ganz überraschend kommt die Maßnahme allerdings nicht, schon im Vorjahr hatte Microsoft angekündigt, neue Hardware nur mehr unter Windows 10 unterstützen zu wollen.

Blockade

Zu den betroffenen Systemen gehören unter anderem jene mit Intel-Chips aus der aktuellen CPU-Generation "Kabby Lake". Aber auch bei Rechnern mit AMDs "Bristol Ridge"- sowie "Ryzen"-Prozessoren setzt Microsoft diese Update-Blockade für alte OS-Versionen durch. Im mobilen Bereich stellt der Snapdragon 820 von Qualcomm die Grenze dar, ab der Windows 10 verpflichtend ist.

Druck machen

Mit dieser Maßnahme will Microsoft möglichst viele Nutzer auf die aktuellste Windows-Ausgabe bringen und somit auch den eigenen Support-Aufwand für alte Windows-Versionen senken. In den vergangenen Jahren hat Microsoft immer weiter den Druck erhöht, um die User zum Wechsel zu Windows 10 zu bringen. Bislang allerdings mit begrenztem Erfolg: Zwar setzen mittlerweile rund 25 Prozent sämtlicher Internetnutzer Windows 10 ein, Windows 7 ist aber noch immer fast doppelt so stark verbreitet. (red, 16.3.2017)

  • Windows 10 only: Bei neuer Hardware kennt Microsoft keine Ausnahmen.
    foto: lucas jackson / reuters

    Windows 10 only: Bei neuer Hardware kennt Microsoft keine Ausnahmen.

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