Treibstoffe und Wohnen schoben Teuerung im Februar auf 2,2 Prozent an

16. März 2017, 09:37
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Nahrungsmittel und Getränke kosteten 2,3 Prozent mehr, Heizöl wurde um ein Drittel teurer

Wien – Die Teuerung hat im Februar weiter angezogen. Gegenüber dem Vorjahresmonat legten die Verbraucherpreise um 2,2 Prozent zu, nach 2,0 Prozent im Jänner. Haupttreiber waren die teuren Treibstoffe. Rund die Hälfte der Inflationsrate ging auf gestiegene Ausgaben für Verkehr und Wohnen zurück, teilte die Statistik Austria am Donnerstag mit.

Treibstoffe kosteten in Österreich im Februar gleich 17,2 Prozent mehr als ein Jahr davor, im Jänner hatte das Plus 14,3 Prozent betragen. Flugtickets ins Ausland verteuerten sich um 16,2 Prozent, nachdem sie im Jänner etwas billiger geworden waren. Insgesamt nahmen die Ausgaben für Verkehr um 5,4 Prozent zu, sie beeinflussten die allgemeine Teuerung zu einem Drittel.

Die zweitstärkste Preisdynamik gab es bei Wohnen, Wasser und Energie (+1,9 Prozent). Wohnungsmieten allein stiegen um 4,1 Prozent, Heizöl kostete sogar 34,4 Prozent mehr. Umgekehrt wurden Strom (-5,6 Prozent), Gas (-3,6 Prozent) und feste Brennstoffe (-0,9 Prozent) billiger. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kosteten im Schnitt 2,3 Prozent mehr – die Teuerung lag hier also etwas über der allgemeinen Inflationsrate. (APA, 16.3.2017)

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