Sechs Tote durch Schneesturm im Osten Kanadas

    16. März 2017, 06:13
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    "Stella" zieht aus USA ins Nachbarland und legt Region weitgehend lahm

    Montreal – Der Schneesturm "Stella" ist von den USA in den Osten Kanadas weitergezogen und hat die Region weitgehend lahmgelegt. Sechs Menschen kamen ums Leben, wie die Behörden am Mittwoch mitteilten. Zwei von ihnen erfroren demnach nahe der Großstadt Quebec in ihren Autos, zwei weitere Pkw-Fahrer starben bei Unfällen.

    In Teilen der Provinzen Ontario, Quebec und der Küstenregion fielen bis Mittwoch bis zu 70 Zentimeter Schnee, wie der Wetterdienst mitteilte. Der Wind erreichte Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 140 Stundenkilometern und führte zu schweren Schneeverwehungen.

    In Montreal steckten mehr als 300 Autos fast zwölf Stunden lang im Schnee fest. Fast 70.000 Haushalte waren die Nacht über ohne Strom. Die Autobahn zwischen Toronto und Montreal wurde nach einer Massenkollision von 30 Autos geschlossen. (APA, 16.3.2017)

    • Bis zu 70 Zentimeter Schnee fielen in der kanadischen Stadt Montreal.
      foto: reuters/dario ayala

      Bis zu 70 Zentimeter Schnee fielen in der kanadischen Stadt Montreal.

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