MATE 1.18: Linux-Desktop wechselt komplett auf GTK3

15. März 2017, 14:44
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Modernisierung des Unterbaus – GNOME2-Fork auch mit leichten Verbesserungen am Dateimanager

Als sich das GNOME-Projekt vor einigen Jahren dazu entschloss, einen kompletten Neustart der Desktop-Oberfläche zu versuchen, waren damit längst nicht alle glücklich. Einige der Kritiker wollten es nicht bei Worten belassen, die Konsequenz war der eine oder andere Fork des GNOME-Projekts.

Update

Mit MATE 1.18 gibt es nun eine neue Generation des GNOME2-Ablegers. Diese zeichnet sich – einmal mehr – vor allem durch eine Modernisierung der Softwarebasis aus. Konkret bedeutet dies, dass MATE nun exklusiv die aktuellste Generation des Toolkits GTK+ – also GTK3 – einsetzt. Der verbliebene GTK2-Code wurde also entfernt beziehungsweise umgeschrieben.

Vermischtes

Jenseits davon halten sich die Neuerungen in engen Grenzen. So gibt es im Dateimanager nun eine zentrale Warteschlange beim Kopieren von Dateien, und es ist möglich diesen Vorgang zu pausieren. Auch wird vor dem Löschen von Files nun noch einmal extra um Bestätigung gebeten. Darüber hinaus wurde der Touchpad-Support verbessert, und Benachrichtigungen können nun Action-Items aufnehmen – etwa um Musik zu steuern.

Download

MATE Desktop 1.18 wurde in Form des Source Codes veröffentlicht. Die neue Version sollte bald in die Entwicklungsversionen diverse Distributionen einfließen, so soll sie etwa bereits im kommenden Ubuntu MATE 17.04 enthalten sein. (apo, 15.3.2017)

  • Mate 1.18.

    Mate 1.18.

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