Einbetonierte Leiche: Keine Anzeichen von Gewalteinwirkung

15. März 2017, 13:15
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Laut vorläufigem Obduktionsergebnis eventuell Rückstände von Medikamenten – 40-Jähriger freigelassen

Mariazell/Leoben – Bei der Obduktion sind laut vorläufigem Ergebnis keine Anzeichen für Gewalteinwirkung am Leichnam der Frau festgestellt worden. Dafür wurden möglicherweise Rückstände von Medikamenten gefunden. Ein Herzinfarkt konnte ausgeschlossen werden, erklärte Walter Plöbst, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben, Mittwochmittag. Der festgenommene 40-Jährige aus Mariazell wurde freigelassen.

Die Leiche der Frau – es dürfte sich um die seit Dezember vermisste 42-jährige Ungarin handeln – wird nun genauer untersucht. Chemische Untersuchungen werden noch durchgeführt. Das toxikologische Gutachten wird voraussichtlich erst in einigen Wochen vorliegen. Der Obersteirer, der bisher unter Verdacht stand, die Frau getötet zu haben, befindet sich nun auf freiem Fuß. Laut Plöbst besteht "zumindest kein dringender Mordverdacht" mehr. (APA, 15.3.2017)

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