Aktionsgemeinschaft will Urabstimmung über ÖH-Pflichtmitgliedschaft

15. März 2017, 13:14
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AG-Obmann Andreas Jilly will mit einer Befragung aller Mitglieder die Studierendenvertretung stärken

Wien – Die Aktionsgemeinschaft (AG) fordert eine Urabstimmung über die Pflichtmitgliedschaft bei der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH). Das hat DER STANDARD vom Obmann der ÖVP-nahen Studierendenorganisation erfahren. Die AG sei grundsätzlich für die Pflichtmitgliedschaft und wolle die ÖH durch eine neuerliche Abstimmung stärken, sagt Andreas Jilly.

Die Studierenden haben sich schon einmal für die Beibehaltung der Pflichtmitgliedschaft ausgesprochen. 1991 stimmten 80 Prozent für die Beibehaltung des Systems.

An den Hochschulen, an denen die Aktionsgemeinschaft die Mehrheit stelle, wüssten die Studierenden, was die ÖH bringt, ist sich Jilly sicher. "Unzufriedenheit mit der Bundes-ÖH darf nicht der Anlass für eine Abschaffung der ÖH-Mitgliedschaft sein."

Bei der Sitzung der Bundesvertretung am 31. März will die AG deshalb einen Antrag auf eine Urabstimmung einbringen. Wahlberechtigt wären dann alle ÖH-Mitglieder. Aus Kostengründen solle die Abstimmung im Zuge der ÖH-Wahlen vom 16. bis 18. Mai durchgeführt werden. (koli, 15.3.2017)

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