Das beste Stück ... nachgefragt bei Stella Rollig

Kolumne24. März 2017, 08:19
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Michael Hausenblas fragt die Belvedere-Direktorin, warum sie auf ihre Klappkisten steht

"Ich habe diese Transportkisten, die man zusammenklappen kann, vor Jahren zufällig an der Kassa eines Baumarktes entdeckt. Mittlerweile besitze ich bestimmt schon ein Dutzend von ihnen, weil ich auf diese Dinger im Alltag einfach nicht mehr verzichten kann.

Die Kisten haben ein ideales Format, um Bücher, Kataloge, Unterlagen und diverse Kleinigkeiten vom Büro in die Wohnung und wieder zurückzutransportieren. Sie passen außerdem gut in mein Regal. In meinem Kofferraum bringe ich fünf Stück unter. Sie taten mir auch gute Dienste, als ich von Linz nach Wien übersiedelte.

Hinzukommt, dass man sie wunderbar falten und stapeln kann. Ihr Design ist genial, dabei kosten die Kisterln nur ein paar Euro. Die Objekte haben einfach etwas unheimlich Befriedigendes. Also ich möchte sie nicht mehr missen. Und noch etwas: Ich mag das Geräusch, das sie von sich geben, wenn man sie zusammenklappt." (Michael Hausenblas, RONDO, 24.3.2017)

Stella Rollig ist seit Jänner 2017 Generaldirektorin und wissenschaftliche Geschäftsführerin der Österreichischen Galerie Belvedere in Wien.

  • Stella Rollig: "Die Kisterln haben einfach etwas unheimlich Befriedigendes. Also ich möchte sie nicht mehr missen."
    foto: nathan murrell

    Stella Rollig: "Die Kisterln haben einfach etwas unheimlich Befriedigendes. Also ich möchte sie nicht mehr missen."

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