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13. April 2017, 10:31

Sieben sehenswerte Städte in Thüringen sind durch die Thüringer Städtekette miteinander verbunden. Eine Tour auf dem Fern-Radweg verbindet kulturelle Höhepunkte mit einzigartigen Naturlandschaften.

Kultur und Natur sind die ideale Mischung für entspannte Urlaubstage. In Thüringen gehen Kulturschätze und Naturschönheiten harmonisch miteinander einher. Beim Wandern und Radfahren ist die Kultur nie weit – und umgekehrt. Tief in die Geschichte eintauchen, historische Burgen und Schlösser erkunden, die ursprüngliche Natur genießen und an kulturellen Höhepunkten teilhaben – all das und noch viel mehr bietet eine Auszeit in Thüringen.

thüringer tourismus gmbh

Die Thüringer Städtekette

Von West nach Ost sind die charaktervollen Städte der Thüringer Städtekette: Eisenach, Gotha, Erfurt, Weimar, Jena, Gera und Altenburg. Sie liegen jeweils zwischen 20 und maximal 50 Kilometer auseinander. Ideal fürs Städtehopping, denn Straßen und Bahnstrecken verbinden diesen kulturell und landschaftlich reizvollen Teil Thüringens optimal miteinander.

Fern-Radweg Thüringer Städtekette

Wer gern in die Pedale tritt, liegt mit einer Entdeckungsreise am 230 Kilometer langen Städteketten-Fernradweg genau richtig. Ausgangs- beziehungsweise Endpunkt des durchgängig beschilderten Radwegs ist Eisenach im Westen oder Altenburg im Osten.

Dazwischen liegen viele interessante Etappenziele wie historische Innenstädte, bekannte Sehenswürdigkeiten und kulturelle sowie landschaftliche Höhepunkte. Radler folgen dabei größtenteils asphaltierten Straßen mit leichtem bis mittleren Schwierigkeitsgrad.

Tipp: Natürlich sind auch einzelne Etappen oder Teilabschnitte möglich, denn alle Städte sind ans Streckennetz der Deutschen Bahn angeschlossen.

foto: thüringer tourismus gmbh

Weitere Fern-Radwege in Thüringen
Der Radweg Thüringer Städtekette ist an
zahlreiche weitere Fernradwege angebunden. Etwa an den 403 Kilometer langen Saaleradwanderweg, der durch reizvolle Natur und vorbei an romantischen Burgen führt, oder an den 306 Kilometer langen, familienfreundlichen Werraradweg, der unter anderem den Thüringer Wald passiert. Der Ilmtalradweg ist 123 Kilometer lang und liegt an der Klassikstadt Weimar.


Interview mit Mario Hirt, Radreise-Experte von Travel Butler in Eisenach

Wie viele Etappen sollte man für die Thüringer Städtekette einplanen?
Die sieben Städte sind wie Perlen auf einer Kette aneinander gereiht. Deshalb empfehlen wir auch sieben Radel-Etappen – an jedem Tag eine neue Stadt. So können die Gäste am Vormittag in Ruhe Radfahren und kleine Sehenswürdigkeiten entlang des Weges besuchen. Am Nachmittag haben Sie dann genügend Zeit für das Etappenziel.

Was ist das Praktische an diesem Fern-Radweg?
Die zwischen 25 und 55 Kilometer langen Tagesetappen führen Sie über einen sehr gut ausgebauten Radweg. Sollte die Tagesform oder das Wetter einmal nicht mitspielen, sind alle Orte sehr gut per Zug miteinander verbunden. Jedes Etappenziel hat seinen eigenen Charme und einmalige Sehenswürdigkeiten zu bieten. Diese beliebte Tour ist einer unserer Bestseller. Wer diese Tour bei uns bucht, kommt in den Genuss eines bequemen Gepäcktransfers und vieler anderer Serviceleistungen.

Verraten Sie ein paar Geheimtipps?
Die berühmte Thüringer Küche und Gastfreundschaft können Sie beispielsweise in der Turmschänke in Eisenach, dem Bachstelzencafé in Erfurt oder im Köstritzer Schwarzbierhaus in Weimar erleben. Zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten zählt Wechmar, das als schönstes Dorf Thüringens gilt. Auch das Bratwurstmuseum in Holzhausen oder der Landschaftspark Neue Landschaft Ronneburg sind einen Besuch wert.


Jede einzelne der sieben Städte entlang der Thüringer Städtekette weist ihre geschichtlichen, architektonischen, kulturellen und kulinarischen Besonderheiten auf.

foto: wartburg stiftung eisenach
Die Wartburg in Eisenach zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Eisenach: Wartburg und Luther-Stätte

Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt ist in Eisenach die rund 900 Jahre alte Wartburg mit der Lutherstube, Teil des UNESCO-Weltkulturerbes. Hier übersetzte Martin Luther 1521/22 das Neue Testament ins Deutsche. Seine Worte prägen bis heute die deutsche Sprache.

Tipp: Von 4. Mai bis 5. November 2017 findet auf der Wartburg eine von drei Nationalen Sonderausstellungen zum 500. Reformationsjubiläum statt. Sie trägt den Titel "Luther und die Deutschen".

Auf Luthers Spuren wandern

Thüringen lässt sich auch bestens auf Luthers Spuren erkunden: am rund 1.000 Kilometer langen Lutherweg. Wanderer durchstreifen nicht nur abwechslungsreiche Naturlandschaften, sondern begegnen dem Reformator auch immer wieder an geschichtsträchtigen Orten. Der ideale Wegbegleiter ist die kostenlose App LUTHER TO GO. Tipp: Online schon vorab noch mehr über das Lutherland Thüringen erfahren!

Multimediales Erlebnis im Lutherhaus

Das Lutherhaus in Eisenach, wo Martin Luther als Schüler gewohnt haben soll, zählt zu den ältesten und schönsten Fachwerkhäusern Thüringens. Es beherbergt Dauer- und Sonderausstellungen über Luthers Werke und Leben. Die Bibel wird nicht nur in Form von klassischen Exponaten, sondern auch anhand von modernen, interaktiven Medienstationen näher gebracht.

foto: anna-lena thamm

Nationalpark Hainich:
Wenn der Wald zum Welterbe wird

Moose, Flechten, knorrige Bäume. Hier mutet es wie im Dschungel an. Kein Wunder, der Nationalpark Hainich zählt zu den letzten Überbleibseln der mitteleuropäischen Urwälder. Er ist Teil des UNESCO-Weltnaturerbes. Erkunden lässt sich der Wald am bis zu 25 Meter hohen Baumkronenpfad, in der Wurzelhöhle, im Kletterwald und am 130 Kilometer langen Hainichlandweg.

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"Begehbare Musik" im Bachmuseum Eisenach

foto: bachhaus eisenach

Eisenachs wohl berühmtester Sohn ist der Komponist Johann Sebastian Bach, der 1685 geboren wurde. Ihm ist im Bachhaus Eisenach ein Museum gewidmet. Es zählt zu den größten Musiker-Museen Deutschlands, ausgestellt sind zum Beispiel authentische Instrumente und Handschriften aus jener Zeit.

Tipp: Jede Stunde erwartet Besucher ein kleines Konzert auf barocken Tasteninstrumenten. Auch das "begehbare Musikstück" ist ein Erlebnis der besonderen Art.

Gotha: Theater-Nostalgie und Wissensdurst

foto: thüringer tourismus gmbh

#deinThüringen: Tief durchatmen im Thüringer Wald
Der Thüringer Wald im Gothaer Land ist ein Ort der Ruhe: Fichten, Rotbuchen, Glimmerschiefer und Vogelgezwitscher. Bloggerin Ariane Kovac beschreibt im Thüringen-Blog, warum sie sich auf dem 168 Kilometer langen Fernwanderweg Rennsteig so wohlfühlt.

Eine Welt für sich ist das Schloss Friedenstein mit dem Barocken Universum Gotha. Es beherbergt unter anderem das Schlossmuseum, das Herzogliche Museum und eine idyllische Parkanlage mit Seen und Pavillons.

Zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten der architektonisch reizvollen Residenzstadt Gotha zählt das Ekhof-Theater. Das älteste Barocktheater der Welt mit noch existierender Bühnenmaschinerie ist ebenfalls im Schloss Friedenstein untergebracht.

Dass die ausgeklügelte Bühnenmaschinerie nach weit über 300 Jahren noch immer funktioniert, beweist jeden Sommer das Ekhof-Festival. Dann wird ein Theaterstück aus dem 15. bis 18. Jahrhundert aufgeführt. 2017 heißt es von 30. Juni bis 27. August wieder: Bühne frei! Im Mittelpunkt des Festivals steht heuer das Schauspiel "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare.

foto: stiftung schloss friedenstein gotha / cmr udo bernhart
Im Schloss Friedenstein in Gotha findet man neben dem Schlossmuseum und dem Herzoglichen Museum auch das Ekhof-Theater.

Erfurt: Altstadt-Schönheit mit "Erfurter Schatz"

foto: marco fischer / thüringer tourismus gmbh
#deinThüringen:
Gut gebettet auf der Krämerbrücke
Autor Peter Agathakis schildert am Thüringen-Blog sein Übernachtungs-Erlebnis auf der historischen Krämerbrücke.

Thüringens Landeshauptstadt Erfurt ist eine städtische Schönheit: die historische Altstadt mit den gut erhaltenen Fachwerkhäusern, die pittoreske Krämerbrücke mit ihren Handwerksläden und der Dom St. Marien, vor dessen Kulisse jedes Jahr im August die DomStufen-Festspiele stattfinden. In diesem Jahr wird von 10. bis 27. August die Oper "Der Troubadour" von Guiseppe Verdi aufgeführt.

Besonders eindrucksvoll ist das reiche Jüdische Erbe Erfurts, das bis ins Mittelalter zurückgeht. Die Alte Synagoge ist die älteste, bis zum Dach erhaltene Synagoge Mitteleuropas. In ihr wird der "Erfurter Schatz" ausgestellt, den ein jüdischer Kaufmann während des Pogroms 1349 vergraben haben soll. Er wiegt fast 30 Kilogramm und besteht aus mehr als 3.000 Silbermünzen und etwa 700 Goldobjekten.

Weimar: Ein UNESCO-Ort der Dichter und Denker

"Werd' ich zum Augenblicke sagen: Verweil doch! Du bist so schön!" (Johann Wolfgang v. Goethe, Faust I)

Weimar sprüht vor Kreativität. Das war schon immer so: Goethe schrieb hier den "Erlkönig", Schiller verfasste "Wilhelm Tell" und die literaturbegeisterte Herzogin Anna Amalia machte Weimar zum kulturellen Zentrum Deutschlands. Damit stellte sie die Weichen für die Weimarer Klassik. Diese umfasst zahlreiche Gebäude und Parks und gehört zum Welterbe der UNESCO.

Sehenswert sind unter anderem die prunkvolle Herzogin Anna Amalia Bibliothek sowie Goethes und Schillers Wohnhaus. Im Park an der Ilm steht außerdem noch heute Goethes Gartenhäuschen, einer seiner liebsten Rückzugsorte.

Tipp: Beim Radfahren durchs Weimarer Land durchstreift man reizvolle Landschaften, historische Parkanlagen und verirrt sich gerne in den Gängen von Schlössern und Museen.

foto: maik schuck / jens hauspurg / maik schuck-weimar gmbh / thüringer tourismus gmbh
Die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Goethes und Schillers Wohnhaus oder Goethes Gartenhäuschen zählen zum Welterbe der UNESCO.
foto: jens hauspurg - thüringer tourismusverband jena-saale-holzland
Das Schloss Kochberg in Südthüringen.

Romantisch gebettet im Schlosshotel

Rund 400 Burgen und Schlösser schmücken das Thüringer Land. Sie laden ein, in die Vergangenheit einzutauchen, etwa bei Mittelalterfesten, Führungen oder Märkten. Beeindruckend sind etwa die drei Dornburger Schlösser, das Schloss Heidecksburg oder das Schloss Kochberg oder auch die Veste Heldburg, in der sich das Deutsche Burgenmuseum befindet. In manchen Schlössern kann man sogar übernachten, zum Beispiel im Romantikhotel auf der Wartburg oder im Schlosshotel Eyba im Thüringer Wald.

Tipp: Weimarer Klassiker – neu verpackt. Das ist das "Theater im Gewölbe", ein Kleinkunsthaus im ältesten Renaissance-Haus der Stadt.

foto: thüringer tourismus gmbh andreas weise
#deinThüringen:
Kulinarische Entdeckungen in Jena

Autor Gundel Woite verrät am Thüringen-Blog, was bei einer Kaffeehaus- und Kneipentour durch Jena nicht fehlen darf.

Jena: Lebendige Universitätsstadt mit reizvoller Umgebung

Mitten in der lieblichen Landschaft des Saalelands liegt die pulsierende Universitätsstadt Jena mit ihrem pittoresken Zentrum. Sie ist für ihre innovative und internationale Forschung bekannt.

1801 entdeckte der Naturforscher Johann Wilhelm Ritter das UV-Licht. Auch das weltweit erste voll funktionsfähige Online-Shop-System stammt aus der Wissenschaftsstadt. Und sogar die US-Raumfahrtbehörde NASA setzt auf Technik aus Jena. Außerdem ist sie Heimat des ältesten Planetariums der Welt und der berühmten Zeiss-Werkstatt.

Porzellan-Werkstätten im Saaletal

Weitere Städte mit pittoreskem Stadtkern im Saaletal sind Rudolstadt und Kahla. Dort kann man beim Werksverkauf der berühmten Porzellanmanufaktur Kahla das eine oder andere besondere Erinnerungsstück erstehen.

Porzellan hat in Thüringen eine 250-jährige Tradition. Mehr darüber erfahren Besucher in der multimedialen Ausstellung "Porzellanwelten" auf der Leuchtenburg. Sie thront hoch über dem Saaleland und garantiert einzigartige Ausblicke.


Interview mit Ulrike Kaiser, Direktorin Stiftung Leuchtenburg Jena

Warum wird die Leuchtenburg als "Königin des Saaletals" bezeichnet?
Die Leuchtenburg thront weithin sichtbar hoch oben über dem Saaletal auf dem 400 Meter hohen Lichtenberg. Deshalb hat sie den schönen Beinamen "Königin des Saaletals" bekommen.

Zu welcher Zeit empfehlen Sie einen Besuch in der Leuchtenburg?
Ein Besuch der Leuchtenburg ist zu jeder Jahreszeit ein Genuss – die Burg hat an 365 Tagen geöffnet. Besonders zu empfehlen sind die Orgelkonzerte in der Porzellankirche, jeweils sonntags und speziell am 15. Juli 2017. Außerdem ein Start in den Burgtag mit dem Sonnenaufgangs-Frühstück.

Was ist das Besondere am Leuchtenburg-Wein, der rund um die Burg kultiviert wird?
Der Leuchtenburg-Wein wird auf Jahrhunderte alten Weinbergterrassen in für "deutsche" Verhältnisse luftiger Höhe von 360 Metern Seehöhe angebaut. Damit zählt der Weinberg zu den höchsten nördlich der Alpen. Er überzeugt mit Qualität und Exklusivität: Nur knapp 3.000 Rebstöcke ergeben den beliebten Leuchtenburger Gutedel und Portugieser. Er wird wahlweise als Rosé oder als Rotwein ausgebaut. Bei den Landesweinprämierungen wurden bereits mehrfach Gold- und Silbermedaillen abgeräumt.

foto: museum leuchtenburg
Die Leuchtenburg beeindruckt mit einem fantastischen Ausblick, den Porzellanwelten oder Orgelkonzerten in der Porzellankirche.

Gera: Die 1000 Jahre alte Otto-Dix-Stadt

Weiter geht es am Städteketten-Radweg nach Gera, der Otto-Dix-Stadt. Der berühmteste Künstlersohn der Stadt wurde 1891 geboren. Er gilt als einer der bedeutendsten deutschen Maler und Grafiker des 20. Jahrhunderts. Zahlreiche Gemälde aus allen Schaffensphasen sind in seinem Geburtshaus zu bewundern.

Gera ist mehr als 1000 Jahre alt und die drittgrößte Stadt Thüringens. Sie liegt eingebettet zwischen zahlreichen üppigen Gärten und Parks.

foto: thüringer tourismus gmbh
Auch die Marienkirche ist in Gera von Grün umgeben.

Tief aufatmen in grünen Oasen

In Thüringen laden mehr als 2.000 Parks und Gärten zum Verweilen ein. Dazu zählen klassische Schlossparks wie Belvedere und Tiefurt bei Weimar. Aber auch Botanische Gärten wie der Rosengarten in Bad Langensalza mit mehr als 500 Rosenarten. Der Rennsteiggarten Oberhof ist der artenreichste Alpingarten Deutschlands. Einzigartig ist auch der barocke Orangeriegarten des Schlosses Friedenstein.


foto: andreas weise thüringer tourismus gmbh
#deinThüringen:
Spaziergang durch Altenburg
Bloggerin Ariane Kovac hat die Skatszene in Altenburg genauer beleuchtet und ihre Eindrücke für den Thüringen-Blog festgehalten.

Altenburg: Architektonischer Geheimtipp mit Spiel-Tradition

Altenburg ist ein architektonischer Geheimtipp, denn die Stadt wurde über 1000 Jahre nie zerstört. Sehenswert sind unter anderem die liebevoll restaurierte Altstadt und die imposante Schlossanlage.

Kartenspielern ist Altenburg bestimmt ein Begriff. Denn die Stadt ist der Geburtsort des Skatspiels. Seit mehr als 500 Jahren werden hier Spielkarten hergestellt. Der örtliche Spielkartenladen gilt als der schönste in Deutschland. Eine umfangreiche Spielkartensammlung ist im Spielkartenmuseum ausgestellt.

Tipp: Im Residenzschloss Altenburg können Besucher ihre eigene Spielkarte entwerfen und mittels 3-D-Verfahren ausdrucken.

foto: maik schuck thüringer tourismus gmbh

Tipp: Beim Radeln im Altenburger Land kommt man an idyllischen Dörfern, Bauerngärten und Höfen vorbei, wo man sich mit Proviant eindecken kann. Abkühlung verschafft ein Bad im See des Erholungsparks Pahna.