Facebook-Betrüger: Likes für ermordetes Kind aus Herne

12. März 2017, 13:56
11 Postings

Seitenadministratoren versuchen, mit "Gefällt Mir"-Angaben und Shares Informationen zu ergattern

Wieder werden auf Facebook Tragödien für sogenannten Likebait missbraucht. Dabei werden Statusmeldungen verfasst, die möglichst oft geteilt und unterstützt werden sollen. Dieses Mal geht es um eine Gedenkseite für jenes Kind, das vor wenigen Tagen im deutschen Herne ermordet worden ist. Mimikama hat über die Facebook-Seite berichtet, die mit sentimentalen Postings möglichst viele Interaktionen ergattern will.

Datensammeln

Zuletzt hatte der Fall eines angeblich krebskranken Kindes, für das man per Facebook-Like spenden konnte, für Aufsehen gesorgt. IT-Sicherheitsexperten denken, dass Betrüger mit dieser Masche möglichst viele Daten über Nutzer sammeln möchten. Von einem Like oder einer Weiterleitung auf solche Seiten wird abgeraten. (red, 12.3.2017)

  • Das Gedenken an das junge Mordopfer wird für Facebook-Betrug missbraucht
    foto: ap/kusch

    Das Gedenken an das junge Mordopfer wird für Facebook-Betrug missbraucht

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