CIA-Hack: Google und Microsoft warten auf Post von Wikileaks

12. März 2017, 11:46
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Die zwei IT-Konzerne haben angeblich noch keine Infos zu Lücken in ihren Produkten erhalten

In der Masse an internen CIA-Dokumenten, die von Wikileaks am Dienstag veröffentlicht worden sind, fehlen die Schadprogramme an sich. Diese wurden laut der Enthüllungsplattform zurückgehalten, damit Hersteller vorher ihre Produkte verbessern und Lücken schließen können. Doch Google und Microsoft, zwei betroffene Konzerne, haben nach eigenen Angaben noch immer keine Informationen von Wikileaks erhalten.

"Kein Kontakt"

Forbes berichtet unter Berufung auf Quellen bei den beiden Unternehmen, dass diese auf Post von Wikileaks warten. "Wir haben das Statement von Julian Assange gesehen, aber sind noch nicht kontaktiert worden", hieß es von Microsoft. Insider befürchten nun, dass es sich um einen "PR-Move" von Wikileaks handelt.

Iunterdessen hat Sicherheitsexperte Marc Maiffret laut eigenen Angaben doch Schadsoftware im Wikileaks-Paket entdeckt. Offenbar hat die Plattform übersehen, eine Angriffsmethode für Windows zu entfernen. Er fordert von Wikileaks, sämtlichen Schadcode zu publizieren, da das Stopfen von Lücken dann wohl schneller passieren würde. (red, 12.3.2017)

  • Das Silicon Valley und Wikileaks-Gründer Julian Assange haben offenbar keine gute Beziehung
    foto: ap

    Das Silicon Valley und Wikileaks-Gründer Julian Assange haben offenbar keine gute Beziehung

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