Mindestens fünf Tote bei Hubschrauberabsturz in Istanbul

10. März 2017, 15:20
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Vier Russen und drei Türken an Bord – Unglück ereignete sich bei schlechter Sicht

Istanbul – Beim Absturz eines Hubschraubers in Istanbul sind am Freitag mindestens fünf Menschen ums Leben gekommen. Das sagte der Istanbuler Gouverneur Vasip Şahin. An Bord des privaten Hubschraubers seien sieben Menschen gewesen, darunter vier Russen, erklärte der Vorsitzende des Konzerns Eczacıbaşı, dem der Hubschrauber gehörte. Das Unglück ereignete sich bei schlechter Sicht.

Der Hubschrauber vom Typ Sikorsky S-76 war am internationalen Flughafen Atatürk gestartet und auf dem Weg in einen anderen Stadtteil Istanbuls, berichtete die Nachrichtenagentur Anadolu. In Medien waren Bilder von dem Wrack zu sehen, von dem dichter schwarzer Rauch aufstieg. Zahlreiche Kranken- und Feuerwehrwagen waren im Einsatz, Rettungskräfte suchten die Gegend im westlichen Stadtteil Büyükcekmece ab.

Autobahn gesperrt

Die Autobahn E5 wurde wegen der Wrackteile laut Anadolu in beiden Richtungen gesperrt. Auf dem Boden sei offenbar niemand verletzt worden, sagte der Bürgermeister von Büyükçekmece, Hasan Akgün.

An Bord des Hubschraubers seien vier russische Gäste sowie ein führender Eczacıbaşı-Manager und die beiden Piloten gewesen, sagte Bülent Eczacıbaşı. Medien zitierten Augenzeugen, wonach der Hubschrauber in einen alten Fernsehturm geflogen war und danach auseinandergebrochen sei. Gouverneur Şahin konnte das zunächst nicht bestätigen und verwies auf laufende Ermittlungen.

Istanbul liegt seit Tagen unter einer Nebelglocke. Das führte bereits zu Störungen im Flug- und Fährbetrieb. (APA, 10.3.2017)

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    foto: ap/emrah gurel
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