Museum Niederösterreich eröffnet Ausstellung zu Naturkatastrophen

11. März 2017, 14:00
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Sonderschau gibt Einblicke in Entstehung, Erforschung und gesellschaftliche Aspekte von gewaltigen Naturereignissen

St. Pölten – Das Haus der Natur im Museum Niederösterreich – vormals Landesmuseum – in St. Pölten widmet sich in einer neuen Ausstellung der Entstehung von und dem Umgang mit Naturkatastrophen. "Gewaltig! Extreme Naturereignisse" wurde in Kooperation mit der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) aufbereitet und ist von 12. März 2017 bis zum 11. Februar 2018 zu sehen.

Die Ausstellung soll aufzeigen, wie es zu Naturkatastrophen kommt– von Erdbeben, Vulkanausbrüchen und Meteoritenabstürzen über Hagel und Sturm bis zu Lawinen und Hochwassern – , und dabei einen Bogen von historischen Ereignissen bis in die Gegenwart spannen. Die Schau widmet sich aber auch der Grundlagenforschung zum Thema sowie sozialen und ökonomischen Aspekten und der künstlerischen Verarbeitung von Naturereignissen.

Als Kuratoren fungieren Christa Hammerl (ZAMG), Peter Melichar (Conrad-Observatorium) und Erich Steiner, wissenschaftlicher Leiter des Hauses der Natur. Die Ausstellung ist die erste nach dem neuen Konzept, das Landesmuseum in ein Haus der Natur und, ab 10. September, in ein Haus der Geschichte zu gliedern. (APA, red, 11.3.2017)

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