Lawinenopfer an Schweizer Grenze geborgen

9. März 2017, 12:37
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Lawinengefahr oberhalb von 1.800 Metern laut Experten "kritisch"

Galtür – Ein Verschütteter ist am Donnerstag nach einem Lawinenabgang im Grenzgebiet zwischen Tirol und der Schweiz in der Silvretta Gebirgsgruppe geborgen worden. Die Person konnte lebend aus den Schneemassen befreit werden, nähere Informationen über den Gesundheitszustand des Wintersportlers lagen zunächst jedoch nicht vor, teilte ein Sprecher der Polizei mit.

Ob sich der Lawinenabgang auf österreichischer oder auf Schweizer Seite ereignet hatte, war ebenfalls vorerst unbekannt. Die Einsatzkräfte waren an Ort und Stelle.

Die Lawinengefahr war in Tirol am Donnerstag von den Experten oberhalb von rund 1.800 Metern verbreitet als groß, also mit Stufe "4" der fünfteiligen Skala, eingestuft worden. Die Situation sei "kritisch" und verschärfe sich weiter, warnte der Lawinenwarndienst, der von der kritischsten Situation der Saison sprach. Von Skitouren und Variantenfahrten wurde abgeraten. (APA, 9.3.2017)

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