"Horrorjobs" bei Apple: Wiener Informatikerin erhebt schwere Vorwürfe

9. März 2017, 11:29
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Daniela Kickl hat drei Jahre bei Apple gearbeitet – in einem Buch berichtet sie über ihre Erfahrungen

Drei Jahre hat die Wienerin Daniela Kickl nach eigenen Angaben in der Apple-Europazentrale in Cork, Irland gearbeitet. Ihre Zeit beim Technologieriesen war aber offenbar alles anderes als angenehm. In einem Buch will sie nun die Missstände im Konzern an die Öffentlichkeit bringen.

Schwere Vorwürfe

Sie erhebt schwere Vorwürfe gegen Apple. So sollen Mitarbeiter nur acht Minuten am Tag auf die Toilette gehen dürfen oder mit einem Entgeltausfall bei Krankheit bestraft werden, wenn sie Vorgaben nicht erfüllen. Das habe Burnouts und sogar Suizide zur Folge gehabt, heißt es in einer Ankündigung des Verlags.

Die Informatikerin habe versucht, die Missstände an CEO Tim Cook und andere Apple-Mitarbeiter zu melden. Offenbar jedoch ohne Erfolg. Ihr Erfahrungsbericht "Apple intern – Drei Jahre in der Europa-Zentrale des Technologiemultis" erscheint nun am 18. März – nach ihrem letzten Arbeitstag bei Apple diese Woche. Von Apple liegt bislang keine Stellungnahme vor. (red, 9.3.2017)

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Apple

  • Die Wiener Informatikerin Daniela Kickl erhebt schwere Vorwürfe gegen Apple.
    foto: reuters/stringer

    Die Wiener Informatikerin Daniela Kickl erhebt schwere Vorwürfe gegen Apple.

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