NHL-Spieler könnten bei Olympia-Turnier fehlen

9. März 2017, 10:16
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Derzeit keine Spielpause während der Winterspiele in Pyeongchang vorgesehen

New York – Das olympische Eishockey-Turnier in Pyeongchang im Februar wird nach aktuellem Stand ohne die Stars der nordamerikanischen Profiliga (NHL) ablaufen. NHL-Chef Gary Bettman deutete am Mittwoch bei einem Treffen mit den Managern der 30 NHL-CLubs an, dass derzeit keine Spielpause während der Winterspiele vorgesehen sei.

Zuletzt hatte sich die Situation nach einem Treffen mit IOC-Präsident Thomas Bach positiver dargestellt. Bettman beschrieb die Stimmung unter den Club-Verantwortlichen aber nun "zwischen Überdruss und Ablehnung" gegenüber einer Spielpause, die den Spielern die Olympia-Teilnahme ermöglichen würde. "Das allgemeine Gefühl ist so, dass die Winterspiele den Ablauf der Saison stören", erklärte Bettman.

Als großes Problem wird bei den NHL-Teams die Weigerung des IOC gesehen, künftig nicht mehr für Reise- und Versicherungskosten der NHL-Spieler bei Olympia aufzukommen. Bettman sieht derzeit keinen Anlass für einen Stimmungswandel bei den Teambesitzern. "Wenn etwas von großer Tragweite passiert, könnte sich die Meinung ändern", erklärte Bettman. Das sei aber nicht absehbar. Die Tür sei jedoch weiter offen, versicherte Bettman. Derzeit ist keine Frist für eine Entscheidung in dieser Frage gesetzt. (APA; 9.3.2017)

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