USA erwägen Stationierung von Reservetruppen in Kuwait

9. März 2017, 05:52
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Bis zu 1.000 Soldaten könnten Kampf gegen IS unterstützen

Washington – Die US-Regierung denkt laut Reuters-Informationen über die Stationierung von bis zu 1.000 amerikanischen Soldaten als Reservetruppe in Kuwait nach. Mit dem Schritt sollten US-Befehlshaber am Boden im Kampf gegen die IS-Miliz eine größere Flexibilität erhalten, sagten am Mittwoch mit den Erwägungen vertraute Personen.

Damit könnten sie schnell auf unvorhergesehene Chancen und Herausforderungen auf dem Schlachtfeld reagieren. Es blieb zunächst unklar, ob der Vorschlag die Unterstützung von US-Verteidigungsminister Jim Mattis erhalten werde. Dieser könnte auch auf andere Mittel zurückgreifen, um die Mobilität der Kommandeure zu verbessern.

Das Verteidigungsministerium lehnte eine Stellungnahme ab. Trump hat den Kampf gegen den IS im Irak und Syrien zu einem seiner Hauptziele während der Präsidentschaft erklärt. Der Republikaner setzt dabei auf Bodentruppen und will zugleich die arabischen Länder stärker in die Pflicht nehmen. Die Anti-IS-Koalition hat ihre Angriffe gegen den IS intensiviert. (APA, 9.3.2017)

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