QS-Studienfach-Ranking: Drei österreichische Unis in den Top 50

8. März 2017, 01:01
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Insgesamt acht heimische Hochschulen unter den besten 100 ihres Fachbereichs gelistet, Uni Wien mit neun Top-100-Platzierungen

Wien – Drei Mal haben es österreichische Universitäten beim Studienfachranking 2017 von QS Quacquarelli Symonds unter die Top 50 ihres Fachbereichs geschafft, insgesamt gibt es heuer 16 Top-100-Platzierungen. 2016 war das fünf bzw. 20 Mal gelungen. Das beste Ergebnis liefert erneut die Wiener Uni für Musik und Darstellende Kunst mit Platz fünf (2016: Platz 2) im Fach "Darstellende Kunst".

Neben der Wiener Musikuni haben es noch sieben weitere Unis unter die Top 100 in ihrem Fachbereich geschafft: So landet die Uni für Bodenkultur diesmal im Studienfach "Land- und Forstwirtschaft" auf Rang 35, die Veterinärmedizinische Uni Wien auf Platz 37 in ihrem Fachbereich. In die Ranggruppe 51-100 schafften es beim Fächerranking außerdem die Medizin-Uni Wien (Bereich "Medizin"), die Technische Universität Wien ("Computerwissenschaft und Elektronik") und die Wirtschaftsuniversität ("Business & Management Studies"). Neu in den Top 100 ist die Wiener Uni für Angewandte Kunst ("Kunst und Design", Ranggruppe 51-100).

Uni Wien neun Mal unter Top 100

Die Universität Wien landete als einzige Hochschule in mehr als einem Bereich unter den Top 100, nämlich neun Mal (2016: acht Mal): Kommunikation und Medienwissenschaften, Geowissenschaften, Geschichte, Sprachwissenschaften, Politikwissenschaften und Internationale Entwicklung, Soziologie, Statistik, "Social Policy and Administration" erreichten wie schon im Vorjahr einen Platz in der Ranggruppe 51-100, neu dazugekommen ist hier außerdem der Fachbereich Theologie.

Für Uni-Wien-Rektor Heinz Engl ist das Ergebnis Grund zur Freude: "Ein Aufscheinen im QS-Ranking unter den Top 200 Universitäten heißt im jeweiligen Fachbereich zu den besten 5 Prozent weltweit zu zählen. Dies ist an sich eine Auszeichnung für alle genannten Fachgebiete unabhängig von der Platzierung." Gleichzeitig will er Änderungen bei den Platzierungen nicht überbewertet sehen, schließlich gebe es bei QS von Jahr zu Jahr immer wieder durch die Methodik verursachte Schwankungen.

International die meisten Top-Ten-Platzierungen gehen 2017 an die University of Cambridge (36 Fachbereiche), die University of California, Los Angeles (34) und die University of Oxford (33). Beste kontinentaleuropäische Uni ist die ETH Zürich (10).

Das QS Ranking basiert auf Forschungsleistung, dem Ruf der Einrichtung unter Akademikern und einer weltweiten Arbeitgeberbefragung. (APA, 7.3.2017)

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