US-Mordermittlung: Amazon gibt Sprachdaten von Alexa doch heraus

7. März 2017, 13:00
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Polizei vermutet vertuschten Mord – Verdächtiger hat Datenherausgabe zugestimmt

Daten von Amazons Sprachassistentin Alexa werden in einer Mordermittlung in den USA ausgewertet. Der Online-Händler gab seinen Widerstand gegen den entsprechenden Antrag der Ermittler auf, nachdem der Verdächtigte selbst der Herausgabe der Informationen zugestimmt hatte.

Anschuldigungen zurückgewiesen

In dem Fall war ein Bekannter des Mannes im Herbst 2015 nach einer durchzechten Nacht tot in dessen Whirlpool gefunden worden. Die Ermittler vermuten einen vertuschten Mord, der Angeklagte weist die Anschuldigungen zurück.

Die Polizei erhofft sich von den Daten aus Amazons Lautsprecher Echo unter anderem Informationen darüber, ob jemand in der Nacht im Haus wach gewesen und die Assistentin Alexa aktiviert haben könnte. Der Fall hatte für Aufsehen gesorgt, weil es die erste bekannt gewordene Anfrage dieser Art war.

Der Echo-Lautsprecher hat sieben Mikrofone, die darauf warten, dass das Schlüsselwort "Alexa" fällt. Erst dann aktiviert sich das Gerät und schickt die Sprachbefehle zur Verarbeitung in die Cloud weiter. (APA, 7.3.2017)

  • Amazons Lautsprecher Echo und der Sprachdienst Alexa könnten in den USA einen vermuteten Mordfall klären.
    foto: reuter/peter hobson

    Amazons Lautsprecher Echo und der Sprachdienst Alexa könnten in den USA einen vermuteten Mordfall klären.

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