Ein letztes Mal bei "Laufen hilft"

Blog8. März 2017, 08:19
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Von einem zehnten Geburtstag und einem Abschied, der vielleicht doch nicht ganz so endgültig ist: Die – hoffentlich nicht – letzte Auflage von "Laufen hilft" im Prater

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foto: thomas rottenberg

Eines gleich vorweg: Ich bin dagegen. So wie vermutlich etwa 3.099 andere Läuferinnen und Läufer auch, die vergangenen Sonntag im Wiener Prater bei strahlendem Frühlingswetter auf den Stadionparkplatz kamen – und dann von dort aus eine, zwei oder vier Runden liefen. Oder nordisch gingen.

Ich und wir sind dagegen, dass Wiens sympathischster Frühlings-Lauf heuer das letzte Mal stattgefunden haben soll. Denn dieses Präfix, dieses "zum letzten Mal", hatten Martin Mair und sein Team dem Charitylauf heuer gegeben: "Laufen hilft", so die Organisatorinnen und Organisatoren des Wiener Jedermann- (und -frau)-Laufopenings, würde heuer zum letzten Mal stattfinden.

Und das aus einem nachvollziehbaren Grund: Die Veranstaltung ist mittlerweile zu groß. Zu groß, um weiterhin nebenbei Jahr für Jahr aufgezogen und abgewickelt zu werden: Was für andere Veranstalter ein echter Fulltimejob ist, ziehen die "Laufen hilft"-Leute nicht nur ehrenamtlich, sondern eben nebenbei auf. Und durch. "Irgendwann geht das nicht mehr", sagt Martin Mair.

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