Spammer-Datenbank mit 1,37 Milliarden E-Mail-Adressen aufgetaucht

7. März 2017, 08:34
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Sicherheitsforscher warnen vor Risiko – Datenbank war frei zugänglich im Netz

Auch Spammer machen gravierende Fehler: Sie stellen etwa ihre Datenbank an gesammelten E-Mail-Adressen frei zugänglich ins Netz. Das ist offenbar dem Spam-Unternehmen River City Media passiert. Mehr als 1,37 Milliarden E-Mail-Adressen waren in einer ungeschützten Datenbank abrufbar, auf die IT-Sicherheitsforscher von Mackeeper gestoßen sind. Bei einem Teil der Daten waren sogar Postanschrift und Namen vorhanden.

"Klare Bedrohung"

"Die Kombination der E-Mail-Adressen mit IP-Adressen, echten Namen und oft sogar Postanschriften ist eine klare Bedrohung für den Datenschutz und die IT-Sicherheit der Nutzer", sagt Chris Vickery von Mackeeper zum Guardian. Interne Dokumente der Spammer drangen ebenfalls an die Öffentlichkeit.

Blockade

Die Spam-Operation dürfte nun immerhin vor gröberen Problemen stehen. E-Mail-Schutzdienste werden die Daten über Angriffsmethoden der Spammer in ihre Datenbank integrieren, um künftige Nachrichten blockieren zu können. (red, 7.3.2017)

  • Forscher enttarnten eine der größten Spam-Operationen
    foto: reuters/blake

    Forscher enttarnten eine der größten Spam-Operationen

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