208 neue Minerale gehen auf den Menschen zurück

7. März 2017, 09:00
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Washington – Rund 5.000 Mineralienarten wurden bislang beschrieben. Für etwas mehr als 200 (also rund vier Prozent) sind Menschen direkt oder indirekt verantwortlich, schreibt Robert Haze (Carnegie Institution for Science) im Fachblatt "American Mineralogist". Die meisten der neuen Minerale entstanden in den letzten rund 300 Jahren in Tunneln, Drainagesystemen oder alten Minen, oft durch Verwitterung des Gesteins. Für Haze ist das ein weiterer Beleg dafür, das aktuelle Erdzeitalter Anthropozän zu nennen. (red, 7.3.2017)


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American Mineralogist: "On the mineralogy of the 'Anthropocene Epoch'"

  • Erstmals entdeckt wurde Fiedlerit in den alten Schlackehalden bei Lavrio in der griechischen Region Attika. Die Beschreibung folgte 1887 durch Gerhard vom Rath, der das Mineral nach dem sächsischen Kommissar für Bergbau Karl Gustav Fiedler benannte.
    rruff

    Erstmals entdeckt wurde Fiedlerit in den alten Schlackehalden bei Lavrio in der griechischen Region Attika. Die Beschreibung folgte 1887 durch Gerhard vom Rath, der das Mineral nach dem sächsischen Kommissar für Bergbau Karl Gustav Fiedler benannte.

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