Palmers eröffnet erste Flagshipstores in Ungarn und Tschechien

6. März 2017, 16:17
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Weitere Standorte in Osteuropa sollen folgen, die Zielgruppe soll verjüngt werden

Wien / Wiener Neudorf – Knapp anderthalb Jahre nach der Übernahme der Palmers Textil AG durch die P Tex Holding GmbH planen die Eigentümer eine umfangreiche Expansion. Noch im März und April werden in Budapest und Prag erste Flagshipstores eröffnet. Bis Ende des Jahres sollen weitere Standorte im gesamten zentral- und osteuropäischen Raum – Tschechien, Slowakei, Ungarn und auf dem Balkan – folgen.

In Budapest startete man mit einem Flagshipstore durch einen regionalen Franchisenehmer. In Prag gibt es ein Joint Venture. Bis Ende des Jahres soll das Filialnetz in der Region verdichtet werden, heißt es in einer Pressemitteilung. Palmers verfügt weltweit über mehr als 300 Standorte.

Geplant ist, die bestehenden Filialen – auch in Österreich – aufzufrischen und auch beim Sortiment eine jüngere Zielgruppe anzusprechen. Gestartet wurde dieser neue Look mit einem Store eines Franchisepartners am Petersplatz in der Wiener Innenstadt. Insgesamt werde man dafür, hieß es schon vor etwa einem Jahr, einen zweistelligen Millionenbetrag in die Hand nehmen. Teil des Konzepts ist, dass man wieder zum originalen Markendesign mit dem typischen Schriftzug und dem Palmers-Grün zurückkehrt.

Neuauflage der Münze

Auch bei der legendären Palmers-Münze wird an einer Neuauflage gearbeitet. Rechtzeitig zum kommenden Muttertag am 14. Mai soll es eine "Palmers Münze 2.0" geben, die auch digital auslesbar sein wird.

Weltweit beschäftigt das Unternehmen 730 Mitarbeiter, davon 550 in Österreich. Dabei sind rund 150 Standorte in Österreich, Deutschland und Kroatien sogenannte Monobrand-Stores und rund 150 Geschäfte, vor allem im Ausland, im Franchisesystem.

Die P Tex Holding steht zu 50 Prozent im Eigentum der österreichischen Textilunternehmer Luca, Marc und Tino Wieser. Die andere Hälfte gehört der CFA AG, einer Aktiengesellschaft in österreichischem Familienbesitz.

Schon zuletzt sei das Geschäft gut gelaufen, und dies bei einem ausgesprochen kompetitiven Umfeld am Unterwäschemarkt, so Marc Wieser, CEO der Palmers Textil AG, im November bei Bilanzlegung. Der Umsatz erreichte zum Stichtag Ende Jänner rund 70 Millionen Euro. (ruz, 6.3.2017)

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