Republik nahm Abschied von Sabine Oberhauser

Ansichtssache5. März 2017, 15:12
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ÖGB-Chef Foglar: "Ein letztes 'Freundschaft' in dieser irdischen Welt"

Wien – Die höchsten Vertreter der Republik haben am Sonntagnachmittag der verstorbenen Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) gedacht. Redebeiträge kamen unter anderem von Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), Nationalratspräsidentin Doris Bures (SPÖ) und Bundespräsident Alexander Van der Bellen.

"Humorvoll, warmherzig"

"Ich lasse mir den Spaß am Leben einfach nicht verderben" erinnerte sich Bures exemplarisch an einen Ausspruch der Verstorbenen zu ihrem Umgang mit der Krebserkrankung.

Bundespräsident Alexander Van der Bellen bezeichnete Sabine Oberhauser als Beispiel. "Sie hatte feste Wurzeln, klare Prinzipien. Sie hat enorm viel Kompetenz und Tatkraft gezeigt, und das Besondere war, dass sie das verbunden hat mit Humor und Selbstironie". ÖGB-Präsident Erich Foglar entrichtete seiner Gewerkschaftskollegin "ein letztes Freundschaft in dieser irdischen Welt".

Sabine Oberhauser war Ärztin, ÖGB-Vizepräsidentin und -Frauenvorsitzende und seit 2006 Nationalratsabgeordnete der SPÖ. Im September 2014 wurde sie Gesundheitsministerin. Im Februar 2015 machte sie ihre Krebserkrankung öffentlich, der sie zwei Jahre später, im Alter von 53 Jahren, erlag. Die Trauerfeier fand im ältesten Krematorium der Stadt Wien, der Feuerhalle Simmering neben dem Zentralfriedhof statt. (APA, 5.3.2017)

foto: apa/herbert neubauer

Die Trauerfeier für die verstorbene Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser fand am Wiener Zentralfriedhof statt.

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foto: apa/herbert neubauer

Trauergäste trugen sich in das Kondolenzbuch ein.

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foto: apa/herbert neubauer

Einige Gäste besuchten die Trauerfeier in ihrer Arbeitskleidung. Sabine Oberhauser war langjährige Gewerkschafterin.

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foto: apa/hans punz

Bundeskanzler Christian Kern gedachte der ehemaligen Gesundheitsministerin Oberhauser.

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