Zwei Mädchen von Flutwelle bei Marseille ins Meer gespült

5. März 2017, 15:04
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Vierjährige tot, ältere Schwester vermisst

Marseille – Ein Vater und seine vier und acht Jahre alten Töchter sind in der südfranzösischen Hafenstadt Marseille von einer Flutwelle ins Meer gerissen worden. Das kleinere Mädchen überlebte das Unglück nicht, nach der älteren Schwester wurde noch gesucht.

Wie die Hafenbehörden am Sonntag mitteilten, riss die Welle die drei am Samstag gegen 18.00 Uhr mit sich. Der Vater konnte dank der raschen Reaktion von Fischern gerettet werden. Auch die Vierjährige wurde geborgen. Allerdings erlitt sie einen Herzstillstand und starb noch in der Nacht im Krankenhaus. Die Suche nach der vermissten Achtjährigen dauerte am Sonntag an.

Für weite Teile des Departements Bouches-du-Rhone galt am Samstagmorgen eine Sturmwarnung, doch wurde diese im Laufe des Tages wieder aufgehoben. Erst im Februar war ein 33-Jähriger beim Angeln an der Küste von Marseille ins Meer gerissen worden und ertrunken. (APA, 5.3.2017)

  • In der Nacht auf Sonntag wurden ein Mann und seine beiden Töchter in Marseille ins Meer gerissen.
    foto: apa/afp/anne-christine poujoulat

    In der Nacht auf Sonntag wurden ein Mann und seine beiden Töchter in Marseille ins Meer gerissen.

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